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Jahreshauptversammlung des Förderkreises

Förderkreis Klinikum Landshut e.V. wird Förderkreis Klinik Landshut-Mitte e.V.

Kürzlich hielt der Förderkreis Klinikum Landshut e.V. seine Jahreshauptversammlung ab, in deren Mittelpunkt die Neuwahlen von Vorstand und Beirat sowie eine Änderung der Satzung stand. Die 1. Vorsitzende Gaby Sultanow konnte dabei insbesondere zwei Vertreter des Verwaltungsrates der LA-Regio Kliniken gKU begrüßen, den stellvertretenden Vorsitzenden OB Dr. Thomas Haslinger und Stadträtin Anja König.

Rechenschaftsbericht

In ihrem Rechenschaftsbericht für 2025 und einem Ausblick auf 2026 wies Sultanow auf die Aktivitäten des Förderkreises hin wie z. B. die jährliche Schoko-Osterhasen- und Nikolaus­verteilung für Patienten und Personal der Klinik. Für die Abschlussveranstaltung zweier Klassen der Pflegeschule und einer Klasse der Pflegehelferschule wurden Zuschüsse gewährt. Vor Weihnachten wurden 60 Gutscheine zu je 25 Euro an Beschäftigte aus Niedriglohnbereichen verteilt; diese Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt. Zur vorweihnachtlichen Einstimmung von Patienten, Personal und Besuchern wurden im Bereich der Eingangshalle Weihnachtsbäume aufgestellt und geschmückt. Um dem Küchenpersonal die nötigen Arbeitspausen erholsamer zu gestalten, wurde die Ausstattung des Ruheraums komplettiert; auch wurde für den Küchenbereich ein Defibrillator beschafft. Hervorzuheben sind auch die 52 großformatigen Bilder mit Landshut-Motiven, die nun die Wände des Neubaus verschönern; die Fotos dazu wurden von Attila Gereb zur Verfügung gestellt. Die Motive kommen bei Personal wie Patienten und Besuchern sehr gut an und es wurden schon Wünsche nach weiteren Bildern geäußert. Gaby Sultanow dankte insbesondere auch Elke Hüls als Leiterin des Patientenservices und dessen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die den Patienten den Aufenthalt im Krankenhaus etwas zu erleichtern bemüht sind. Möglich sind alle diese Leistungen nur durch die Beiträge der Mitglieder und durch großherzige Spender, dafür dankte Sultanow sehr herzlich.

Im Kassenbericht des Schatzmeisters spiegelten sich die oben erwähnten Aktivitäten wider: im Jahr 2025 wurden für Patienten, Personal und Ausstattung rund 12.840 Euro aufgewendet, in 2026 bis Ende August rund 8.060 Euro.

Nach dem Bericht des Kassenprüfers wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Satzungsänderung

Durch die Fusion des Klinikums Landshut mit dem Kinderkrankenhaus und den Lakumed-Kliniken zur LA-Regio Kliniken gKU wurden Änderungen der Satzung nötig: zum einen reine Textanpassungen bei der Bezeichnung der Klinik, zum anderen eine Anpassung der Vereinsziele, so statt des Zieles einer Fusion nun die Förderung des Integrations­prozesses. Und: der Verein soll künftig den Namen "Förderkreis Klinik Landshut-Mitte e.V." tragen.

Die Änderungen wurden ohne Gegenstimmen angenommen.

Neuwahlen

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen unter der Leitung von OB Dr. Haslinger wurde der Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt: Gaby Sultanow als 1. Vorsitzende, Elke Hüls und LA-Regio Vorstand André Naumann als stellvertretende Vorsitzende, Caroline Töpperwien als Schriftführerin, Dr. Franz-Josef Knehler als Schatzmeister und Inge Kiermeier als seine Stellvertreterin. Auch der Vorschlag des Vorstands für die Besetzung des Beirats wurde einstimmig angenommen, seine Mitglieder sind nun Edeltraud Bontzol, Dr. Ulrich Demhartner, Attila Gereb, Dieter Gierth, Jörg Grandl, Prof. Dr. Stephan Holmer, Inge Kiermeier, Werner Scherer sowie Michael Zehentner.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurden Wolfgang Bovensiepen und Liselotte Sedlmaier als Kassenprüfer wiedergewählt.

Grußwort des Oberbürgermeisters

In seinem Grußwort ging OB Dr. Haslinger noch einmal auf die Fusion der Landshuter Kliniken ein. Er bekräftigte seine Überzeugung, dass unter den von Bund und Land vorgegebenen Randbedingungen die Fusion der einzig mögliche Weg war und ist, eine hochwertige stationäre medizinische Versorgung in der Region Landshut zu gewährleisten und die Existenz der Häuser zu sichern. Die dabei anstehende neue Verteilung und Bündelung der Fachkompetenzen sichere nicht nur die einzelnen Standorte, sie soll auch zu einer qualitativ besseren Versorgung der Patienten führen. Der OB verwies aber auch darauf, dass seit Jahren die von den Trägern der Kliniken, hier also Stadt und Landkreis, zu tragenden Defizite die kommunalen Haushalte übermäßig belasten und nicht länger hingenommen werden können. Der Gesetzgeber ist gefordert, im Krankenhaussektor für eine ausreichende finanzielle Ausstattung zu sorgen und Sparmaßnahmen nicht einseitig diesem Bereich aufzubürden.