Garant für die heutige Daseinsvorsorge
Ein Gigant ist gegangen. Im Alter von 90 Jahren verstarb am vergangenen Mittwoch, den 12. August 2026, Landshuts Altoberbürgermeister und Ehrenbürger Josef Deimer in einer der Kliniken seiner geliebten Heimatstadt. Als Garant für die Daseinsvorsorge in der Stadt Landshut und darüber hinaus umfassten seine prägende 35-jährige Amtszeit, aber auch sein weiteres Wirken, wegweisende Entscheidungen zum Ausbau und zur Zukunftssicherung der qualitativen Gesundheitsversorgung in der Region. Weite Teile der Errichtung der modernen Klinik Landshut-Mitte (ehemals Klinikum Landshut), sowie diverse Erweiterungen, Ertüchtigungen und Spezialisierungen begleitete Josef Deimer mit Rat und Tat. Mit seinem prophetischen Weitblick sorgte jener auch stets für eine enge Bindung zwischen Klinikum und Stadt, die sich über die Jahrzehnte als entscheidend für die bestmögliche Daseinsvorsorge Landshuts erwies. Josef Deimer wirkte vor allem aber als Brückenbauer zwischen den Menschen, ihren Positionen und im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Bayerischen Städtetages zwischen den Kommunen. Dieser Geist des Zusammenwirkens ermöglicht noch heute großartige Projekte, die das Gesundheitswesen auf dessen Pfad der Veränderung für die Zukunft sichern.
„Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Josef Deimer. Durch sein unermüdliches Engagement und die stetige Unterstützung der Stadt können die Gesundheitsversorger in der Region Landshut heute allen Bürgern bestmögliche Medizin, Pflege und Therapie zukommen lassen. Besonders für das ehemalige Klinikum Landshut war Josef Deimer weit mehr als nur ein Oberbürgermeister, er war und ist der Architekt der heutigen Daseinsvorsorge“, würdigen die Vorstände der LA-Regio Kliniken, André Naumann, Judith Angerer und Jakob Fuchs den Verstorbenen und kondolieren zudem dessen Ehefrau Hildegard und der gesamten Familie.