Kinder- und Jugendrheumatologie
Die Kinderrheumatologie beschäftigt sich mit allen Erkrankungen des sogenannten rheumatischen Formenkreises des Kindes- und Jugendalters. Der Begriff „Rheuma“ umfasst eine Vielzahl an verschiedenen Erkrankungen der Gelenke, Muskulatur, Bindegewebe, Sehnen und auch innerer Organe und betrifft nicht nur Erwachsene. Zum rheumatischen Formenkreis gehören:
- entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthritis)
- Autoimmunerkrankungen, die innere Organe, Muskulatur, Haut und das Bindegewebe betreffen (systemische Arthritis, Kollagenosen, systemischer Lupus erythematodes, etc.)
- Entzündungen der Gefäße (Vaskulitis)
Gelenkschmerzen sind einer der häufigsten Vorstellungsgründe von Kindern bei ihrem betreuenden Arzt. Die meisten dieser Kinder können heutzutage überwiegend ambulant betreut werden. Auch an der Kinderklinik St. Marien bietet eine kinder- und jugendrheumatologische Ambulanz die Möglichkeit der ambulanten Patientenbetreuung. Neben der Betreuung der Patienten mit nachgewiesenen rheumatologischen Erkrankungen ist ein großer Teil des Aufgabengebietes in der Ambulanz die Abklärung unklarer Gelenkschmerzen oder – schwellungen, sogenannter „Wachstumsschmerzen“ und sonstigen Knochen- oder Muskelschmerzen. Außerdem wird in der Ambulanz für Kinder- und Jugendrheumatologie eine heimatnahe Nachbetreuung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher mit rheumatischen Gelenk- und Systemerkrankungen nach stationärer Behandlung möglich gemacht.
Diagnostik & Therapie
- Betreuung von Patienten mit Chronischem Schmerzsyndrom
- Gelenksonografie
- Kapillarmikroskopie
- Diagnostische und therapeutische Gelenkspunktionen
- Durchführung von Hautbiopsien