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Portzentrum

Wenn Patienten mit Tumor- oder anderen chronischen Erkrankungen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum Medikamente in Form von Infusionen benötigen, werden ihre Venen oft stark beansprucht. Portsysteme bieten nicht nur die Möglichkeit, diese Patienten schonend medikamentös zu versorgen, sie gewährleisten heutzutage auch den Erfolg neuer Therapien in der Onkologie oder der Ernährungsmedizin.

Das Ziel des Portzentrums der LA-Regio Kliniken ist es daher, den Heilungsprozess der Patienten individuell mit einem geeigneten Portsystem zu unterstützen. Die Spezialisten können so die medikamentöse Behandlung optimieren und dazu beitragen, dass die Patienten individuell bestmöglich begleitet und behandelt werden. 

Der Portkatheter (kurz: Port) ist ein unter der Haut liegender, dauerhafter Zugang zum Blutkreislauf. Er besteht aus einer kleinen Kammer mit einer dicken Silikonmembran sowie einem angeschlossenen Schlauch. Durch das Einstechen in die Silikonmembran wird der Zugang zum Blutkreislauf hergestellt. Dabei wird über die in der Portkammer liegende Nadel entweder Blut entnommen oder ein Medikament per Infusion verabreicht. Auch eine künstliche Ernährung kann über ein solches Portsystem erfolgen.

Inhaltsverzeichnis

Diagnostik & Therapie

Spezialisten

Klinik Landshut-Achdorf

Porträt von Stephan Hennecke

Dr. med. Stephan Hennecke

Oberarzt, Leiter Portzentrum
Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie
Porträt von Susanne Werner

Susanne Werner

Bereichsleitung Pflege
Porträt von Özlem Yazici

Oezlem Yazici

Teamleitung Pflege
Wir sind für Sie da

Sprechzeiten & Kontakt

Klinik Landshut-Achdorf

Sekretariat Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie Landshut-Achdorf

Gefäßchirurgie

FAQ - Einsetzen des Ports

FAQ - Umgang mit dem Port

FAQ - Alltag mit dem Port

Bei Ihnen wurde ein Portkatheter implantiert. Erläuterungen und Empfehlungen der Experten:

Patienteninformationen

  • Der Portkatheter ist ein dauerhafter Venenzugang unter der Haut und wird über einen kleinen operativen Eingriff in örtlicher Betäubung eingebracht, in der Regel etwa handbreit seitlich unterhalb des Schlüsselbeins.
  • Bei einem Bluterguss, Rötung, Überwärmung oder Schmerzen im Bereich der Wunde wird gebeten, sich umgehend wiedervorzustellen.
  • Ansonsten suchen Sie ihren Hausarzt zur Wundkontrolle am ersten Tag nach der Operation auf.
  • Wenn die Wunde nicht mehr nässt, dürfen Sie ab dem 5. Tag duschen. Bitte achten Sie darauf, dass keine Seife in die Wunde gelangt und wechseln Sie nach dem Trocknen das Pflaster. Alternativ können Sie in der Apotheke ein spezielles Duschpflaster kaufen.
  • Bitte lassen Sie die Eckfäden der Hautnaht ab dem 10. Tag durch den Hausarzt abschneiden. Der Faden selbst ist resorbierbar, das heißt er löst sich selbst auf.
  • Nach völliger Einheilung ist neben Duschen auch Baden oder Schwimmen uneingeschränkt möglich.
  • Zum Gebrauch wird die Portkammer mit einer speziellen Nadel, nach vorhergehender Hautdesinfektion und unter sterilen Bedingungen, angestochen.
  • Ein Portkatheter wird meist bei Patienten mit Tumorerkrankungen zur Chemotherapie verwendet. Die an den LA-Regio Klinik Landshut-Mitte verwendeten Portkatheter sind hochdrucktauglich und können deshalb zur Infusionsbehandlung oder zur Kontrastmittelgabe bei Untersuchungen verwendet werden.
  • Sollte Ihnen in der Portumgebung etwas ungewöhnlich erscheinen, melden Sie sich bitte umgehend in der Klinik oder bei Ihrem Hausarzt.
  • Eine Portentfernung kann nach abgeschlossener Behandlung leicht in örtlicher Betäubung erfolgen, er kann aber auch problemlos länger belassen bleiben.
Bei Ihnen wurde ein Portkatheter entfernt. Erläuterungen und Empfehlungen der Experten:
  • Bei einem Bluterguss, Rötung, Überwärmung oder Schmerzen im Bereich der Wunde wird gebeten, sich umgehend wiedervorzustellen.
  • Ansonsten suchen Sie ihren Hausarzt zur Wundkontrolle am ersten Tag nach der Operation auf.
  • Wenn die Wunde nicht mehr nässt, dürfen Sie ab dem 5. Tag duschen. Bitte achten Sie darauf, dass keine Seife in die Wunde gelangt und wechseln Sie nach dem Trocknen das Pflaster. Alternativ können Sie in der Apotheke ein spezielles Duschpflaster kaufen.
  • Nach kompletter Abheilung ist neben Duschen auch Baden oder Schwimmen uneingeschränkt möglich.
  • Bezüglich der Fadenentfernung besteht folgende Empfehlung:
    • Im Fall einer resorbierbaren Hautnaht lassen Sie die Eckfäden ab dem 10. Tag vom Hausarzt abschneiden, der Faden selbst ist resorbierbar, das heißt er löst sich selbst auf.
    • Im Fall einer nicht resorbierbaren Hautnaht lassen sie sich vom Hausarzt ab dem 10. Tag in üblicher Art und Weise das gesamte Nahtmaterial entfernen.
  • Sollte Ihnen in der Umgebung des ehemaligen Ports etwas ungewöhnlich erscheinen, melden Sie sich bitte umgehend in der Klinik oder bei Ihrem Hausarzt.